Parkplätze werden für einige Stunden zu Aufenthaltsflächen: Beim Park(ing) Day in Kempten wird die Bahnhofstraße am 18. September 2026 von 14 bis 18 Uhr zum Schauplatz einer Aktion für anders genutzten öffentlichen Raum. Zwischen Bahnhof-Apotheke und Forum entstehen mit Pflanzen und Liegestühlen temporäre Freizeitoasen, begleitet von Musik, Spiel und weiteren Aktivitäten. 🌿
Unter dem Motto „Parks statt Parkplätze, Blumen statt Blech“ rückt der Park(ing) Day in der Bahnhofstraße Kempten die Nutzung von Flächen in den Mittelpunkt, die normalerweise dem Autoverkehr beziehungsweise parkenden Fahrzeugen dienen. 🚲 Die Veranstaltung zeigt für einige Stunden, wie derselbe Platz zum Aufenthalt, zur Begegnung und für Freizeit genutzt werden kann. Pflanzen und Sitzgelegenheiten machen diese Idee direkt vor Ort sichtbar.
Hinter der Aktion steht zugleich eine konkrete Forderung für die Bahnhofstraße. Die Organisator:innen möchten für eine Verlängerung der Fußgängerzone mit „Radverkehr frei“ bis zum Forum werben. Damit verbindet der Park(ing) Day die temporäre Umgestaltung des Straßenraums mit einer Diskussion darüber, wie dieser Bereich künftig genutzt werden könnte.
Die zentrale Frage lautet dabei, wie viel Raum in einer Stadt für unterschiedliche Formen der Mobilität, für Aufenthalt und für Grün zur Verfügung stehen soll. 🌳 In der Ankündigung wird mehr Platz zum Flanieren und Radeln ebenso thematisiert wie Raum für Blumen und Bäume. Der Aktionstag übersetzt diese Überlegungen in ein praktisches Beispiel, indem bestehende Verkehrsflächen zeitweise eine andere Funktion bekommen.
Der Park(ing) Day ist grundsätzlich eine Aktionsform, bei der Parkflächen vorübergehend anders genutzt werden. Statt abgestellter Fahrzeuge können dort etwa Sitzmöglichkeiten, Pflanzen oder kleine Aktionsflächen Platz finden. In Kempten wird dieser Ansatz 2026 auf einen Abschnitt der Bahnhofstraße übertragen. So lässt sich unmittelbar erleben, wie sich der Charakter eines Straßenraums verändert, wenn Aufenthalt statt Parken in den Vordergrund rückt. 🪴
Als Aktionsbereich ist die Bahnhofstraße zwischen Bahnhof-Apotheke und Forum angegeben. Dort sollen Pflanzen und Liegestühle für die temporäre Umgestaltung sorgen. Hinzu kommen Musik, Spaß und Spiel. 🎶 Der Nachmittag ist damit nicht nur als politische oder stadtplanerische Aussage angelegt, sondern zugleich als öffentlich zugänglicher Raum für Begegnung und gemeinsames Verweilen.
Das Thema berührt mehrere Bereiche der Stadtentwicklung. Fußverkehr und Radverkehr spielen ebenso eine Rolle wie Aufenthaltsqualität, Begrünung und die Verteilung des vorhandenen öffentlichen Raums. 🚶🚲 Die Aktion macht diese Fragen nicht anhand eines theoretischen Entwurfs sichtbar, sondern direkt an einem bestehenden Straßenabschnitt in Kempten.
Gerade die Bahnhofstraße steht dabei im Zentrum. Die Forderung nach einer Verlängerung der Fußgängerzone mit freigegebenem Radverkehr bis zum Forum gibt der Aktion einen klaren lokalen Bezug. Der temporär veränderte Straßenraum soll zeigen, welche anderen Nutzungen auf Flächen möglich sind, die im Alltag vom Verkehr geprägt werden.
Für das Publikum bietet der Nachmittag verschiedene Möglichkeiten, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wer vorbeikommt, kann die umgestalteten Flächen nutzen, bei Musik verweilen oder die Aktion als Anlass nehmen, über die Gestaltung der Kemptener Innenstadt ins Gespräch zu kommen. 🌱 Die Liegestühle und Pflanzen dienen dabei nicht nur als Kulisse, sondern veranschaulichen die Idee eines stärker auf Aufenthalt ausgerichteten Straßenraums.
Zeitlich ist die Aktion kompakt angelegt. Von 14 bis 18 Uhr wird der betreffende Abschnitt der Bahnhofstraße zum Ort für den Park(ing) Day. Vier Stunden lang steht damit die Frage im Raum, wie Straßenflächen neben ihrer Verkehrsfunktion noch genutzt werden können und welchen Stellenwert Grün, Begegnung und aktive Mobilität in der Innenstadt erhalten sollen. 🏙️
Der Park(ing) Day verbindet in Kempten somit eine konkrete Aktion mit einer Debatte über die künftige Gestaltung der Bahnhofstraße. Zwischen Pflanzen, Liegestühlen, Musik und Spiel wird aus einer abstrakten Frage der Stadtentwicklung ein sichtbares Experiment im öffentlichen Raum. Im Mittelpunkt steht dabei die Idee, mehr Platz für Menschen, Fahrräder und Grün zu schaffen und zugleich für die vorgeschlagene Verlängerung der Fußgängerzone bis zum Forum zu werben.