47. Ostallgäuer Kunstausstellung in Marktoberdorf

Kunstwettbewerb der Stadt Marktoberdorf

Von 30. Oktober 2025 bis 11. Januar 2026 zeigt das Künstlerhaus Marktoberdorf die 47. Ostallgäuer Kunstausstellung. Der traditionsreiche Kunstwettbewerb der Stadt Marktoberdorf zählt zu den bedeutendsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in Schwaben und ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des regionalen und überregionalen Ausstellungsprogramms. Er bietet Künstlerinnen und Künstlern aus Bayerisch Schwaben ein museales Podium und eröffnet ihnen die Möglichkeit, ihre aktuellen Arbeiten einem breiten Publikum zu präsentieren.

Das Künstlerhaus Marktoberdorf versteht sich dabei nicht nur als reines Ausstellungshaus, sondern ebenso als Ort der Kunstvermittlung und des Austauschs. Die Ostallgäuer Kunstausstellung fördert den lebendigen Dialog zwischen Kunstschaffenden und Öffentlichkeit und schafft Raum für Gespräche über künstlerische Ideen, Inhalte, Haltungen und Visionen. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen von gesellschaftlicher Relevanz, die in unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen reflektiert werden. Die Ausstellung lädt dazu ein, zeitgenössische Kunst als Spiegel aktueller Fragestellungen zu erleben und individuelle Positionen kennenzulernen.

Ein besonderes Merkmal der Ostallgäuer Kunstausstellung ist das Zusammenspiel von Kunst und Architektur. Das Künstlerhaus Marktoberdorf, entworfen vom renommierten Architekturbüro Bearth & Deplazes, bietet mit seinen klaren Linien, offenen Räumen und gezielten Blickachsen einen außergewöhnlichen Rahmen für die präsentierten Werke. In dieser Architektur entfaltet die ausgewählte Kunst eine sehr individuelle, ortsspezifische Wirkung. Die Werke treten in einen spannungsreichen Dialog mit dem Raum, wodurch sich für die Besucherinnen und Besucher immer wieder neue, teilweise überraschende Perspektiven ergeben.

Für die 47. Ostallgäuer Kunstausstellung beteiligten sich insgesamt 166 Künstlerinnen und Künstler mit 292 eingereichten Werken. Eine fachkundige, unabhängige Jury wählte daraus 86 Kunstwerke aus, die nun in der Ausstellung zu sehen sind. Diese Auswahl spiegelt die große Bandbreite zeitgenössischen künstlerischen Schaffens in der Region wider und umfasst unterschiedliche Medien, Techniken und Ausdrucksformen. Die Ausstellung zeigt Malerei, Grafik, Skulptur, Installation, Fotografie und weitere künstlerische Positionen, die in ihrer Vielfalt ein eindrucksvolles Bild der aktuellen Kunstszene vermitteln.

Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler sind:
Joram von Below, Eva Bley, Tanja Braun, Sebastian Bühler, Florence Bühr, Renate Bühr, Eva-Caroline Dornach, Dorothea Dudek, Isolde Egger, Melanie Ellmers, Nikolaus Faßlrinner, Helen Fellner, Gisela Frank, Monica Gayer, Maximilian Gessler, Gudrun Gmelch, Susanne Gorcks, Denis Grau, Brigitte Guggenmos, Christian Haberland, Roman Harasymiw, Agathe Haslach, Ebby Hauser, Brigitte Heintze, Manuel Holzmann, Stephanie von Hoyos, Béla Juttner, Rainer Kaiser, Carmen Kirkpatrick-Russ, Karl Heinz Klos, Erika Krammer-Kunz, Jürgen Krass, Peter Krusche, Michaela Kuhl, Franz Kussauer, Elisabeth Lachenmair, Henriette Macalik, Franz Mair, Brigitte Meissner, Liliana Mesmer, Ute Milotich, Katinka Molde, Anja Müller, Uwe Neuhaus, Lisa Niedermayer, Iris Nölle-Wehn, Michael Of, Vladimir Oliveira, Sunghyun Park, Nikolas Pfanzelt, Werner Prinz, Cornelia Rapp, Dagmar Reiche, Gerhard Ribka, PP Rieger, Lilo Ring, Christian Rudolph, Irene Rung, Jeannette Scheidle, Katharina Schellenberger, Uschi Scherer, Nina Schmidbauer, Turid Schuszter, Robby Sintern, Tobias Sold, Gerhard Stachora, Claudia Stegmann, Gabriele Stolz, nelo. Troeller, Katharina Velt, Christina Weber, Guido Weggenmann, Josef Wehrle, Barbara Wolfart und Johannes Wüs.

Einen zusätzlichen Anreiz für die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler bieten die Preise, die jährlich von der Jury vergeben werden. Der Johann-Georg-Fischer-Kunstpreis 2025 der Stadt Marktoberdorf ist mit 3.000 Euro dotiert. Der Sonderpreis der Franz Schmid-Stiftung 2025 wird mit 2.500 Euro vergeben, und der Familie Paul Breitkopf-Preis 2025 ist mit 2.000 Euro dotiert. Diese Auszeichnungen würdigen herausragende künstlerische Leistungen und unterstreichen die Bedeutung der Ostallgäuer Kunstausstellung als wichtigen Kunstwettbewerb in der Region.

Foto: Künstlerhaus Marktoberdorf

 
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Eintritt:
3 Euro