Erinnerungslabor in der Allgäuhalle Kempten

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Die jüngere Vergangenheit Kemptens und des Allgäus steht von 20. Juni bis 2. August 2026 in der Halle II der Allgäuhalle im Mittelpunkt. Das Erinnerungslabor bringt vier Ausstellungen zusammen, die sich mit der NS-Geschichte, ihren Folgen sowie mit Flucht und Vertreibung beschäftigen.

Erinnerungslabor in der Allgäuhalle Kempten versteht sich als Plattform für Personen, Initiativen und Organisationen, die öffentliche Erinnerung aktiv mitgestalten. Die Veranstaltung folgt keiner geschlossenen Gesamterzählung, sondern zeigt unterschiedliche Aspekte, die den Beteiligten wichtig sind. Dadurch entsteht ein vielstimmiger Zugang zu einem Kapitel der regionalen Geschichte, das bis heute nachwirkt.

Die Allgäuhalle selbst ist Teil dieser Geschichte. Von 1943 bis 1945 war sie ein Außenlager des KZ Dachau. Auf dem Außengelände befand sich in dieser Zeit das sogenannte „Ostarbeiter-Lager“, ein Arbeitslager für Zwangsarbeiter. Dieser konkrete Ort macht die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit in Kempten besonders unmittelbar.

Geöffnet ist das Erinnerungslabor von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr. Öffentliche Führungen finden jeden Samstag um 11 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

🔎 Wichtige Infos auf einen Blick
🧭 Was? Erinnerungslabor mit vier Ausstellungen zur NS-Geschichte und ihren Folgen
📅 Wann? 20. Juni bis 2. August 2026
🕙 Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr
📍 Wo? Halle II der Allgäuhalle Kempten
👥 Für wen? Personen, die sich für regionale Geschichte, Erinnerungskultur und die jüngere Vergangenheit interessieren
🎟️ Eintritt: frei
🚶 Führungen: Jeden Samstag um 11 Uhr
🏛️ Besonderheiten: Die Allgäuhalle war von 1943 bis 1945 ein Außenlager des KZ Dachau

 
 
 
 
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Ort:
Allgäuhalle, Kempten