Frauke Zabel im Kunsthaus Kaufbeuren

Anzeige

Durch die große Fensterfront des Kunsthauses fällt das Licht auf feine Glasstrukturen – fast wirken sie schwebend. Mit der Ausstellung Frauke Zabel: beständig war die Perle – Werkstätten und Wandel im Kunsthaus Kaufbeuren wird ab dem 23. November 2025 ein künstlerisch-forschendes Projekt erlebbar, das die Geschichte der Glasperle als globale Tauschware neu beleuchtet 🔍🧵🌍.

Frauke Zabel: beständig war die Perle – Werkstätten und Wandel im Kunsthaus Kaufbeuren ist das zweite Kapitel eines umfassenden Rechercheprojekts, das den Fokus auf Handwerk, Materialität und historische Zusammenhänge legt. Zabel nähert sich dabei den Orten der Produktion – den Werkstätten – ebenso wie den Prozessen des Wandels, die sich in der Glasherstellung seit Jahrzehnten vollziehen 🏭🔮🧤.

Die Veranstaltung verbindet Ausstellung und Stadtraum. Im Zentrum steht eine raumgreifende Installation, flankiert von dokumentarischem Material, Interviews und einer neuen Videobeitrag. Besucher:innen sind eingeladen, entlang der Spuren von Glashandwerk und lokaler Produktionsgeschichte zu wandeln. Spaziergänge durch das Stadtviertel Kaufbeuren-Neugablonz führen an ehemalige und aktuelle Produktionsstätten, deren Wandlungsprozesse sich exemplarisch nachvollziehen lassen 🚶‍♀️🏘️📽️.

Der Veranstaltungsort, das Kunsthaus Kaufbeuren, bietet für dieses Projekt den passenden Rahmen: ein Ort zwischen Gegenwart und Geschichte, zwischen Ausstellung und öffentlichem Diskurs. Mit der Auseinandersetzung um Glasperlenproduktion verweist die Ausstellung zugleich auf Migration, Industrialisierung und materielle Kultur – Themen, die sich auch im Stadtteil Neugablonz einschreiben 🧱💡📜.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Wechselspiel zwischen industrieller Fertigung und künstlerischer Reflexion. In Zabels Arbeit wird das scheinbar Alltägliche – die Perle – zum Träger globaler Geschichten. Ihre Ausstellung eröffnet neue Perspektiven auf das Verhältnis von Objekt, Ort und Wandel und verbindet dabei kunsthistorisches Wissen mit lokaler Verankerung 🧬🎓🏺.

Das Publikum erwartet ein durchdachtes Ausstellungskonzept, das über reine Schauobjekte hinausgeht. Es lädt zur Auseinandersetzung ein – visuell, räumlich und thematisch. Besonders interessant dürfte die Schau für kulturhistorisch Interessierte, Kunstliebhaber:innen sowie für Bewohner:innen Kaufbeurens sein, die eigene Bezüge zur Geschichte Neugablonz‘ entdecken 📚🖼️🧠.

Die Ausstellung ist vom 23. November 2025 bis 15. Februar 2026 von Mittwoch bis Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr (außer 24. & 25. & 31. Dezember sowie am 1. Januar) geöffnet. Begleitend sind weitere Formate möglich – Spaziergänge, Gespräche oder Workshops. Informationen dazu bietet das Kunsthaus Kaufbeuren online unter www.kunsthaus-kaufbeuren.de 💻📆🗺️.

🌿 18.10.2025, 15–17 Uhr: PERLENGESCHICHTEN
🌿 15.11.2025, 15–18 Uhr: beständig war die Perle – Werkstätten & Wandel
🌿 20.11.2025, 14:30–17:30 Uhr: Werkstätten & Wandel 2
🌿 22.11.2025, 18 Uhr: Eröffnung der Ausstellung
🌿 04.12.2025, 18:30–19:30 Uhr: Dialogischer Rundgang durch die Projekte
🌿 15.01.2026, 18:30–19:30 Uhr: Dialogischer Rundgang durch die Projekte
🌿 24.01.2026, 15–17 Uhr: PERLENGESCHICHTEN (zweite Ausgabe)

So schlägt Frauke Zabel: beständig war die Perle – Werkstätten und Wandel im Kunsthaus Kaufbeuren nicht nur eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart – sie hinterfragt auch, was bleibt, wenn Formen sich verändern. Eine leise, präzise Ausstellung, die den Blick schärft für das, was unter der Oberfläche liegt.

Planet Allgäu empfiehlt diese Veranstaltung:

Die Ausstellung Frauke Zabel: beständig war die Perle – Werkstätten und Wandel im Kunsthaus Kaufbeuren wirft nicht nur einen Blick auf die Geschichte der Glasperlenproduktion, sondern regt auch dazu an, über die Veränderungen in Handwerk, Industrie und Gesellschaft nachzudenken. In einer Zeit, in der Globalisierung und Digitalisierung traditionelle Arbeitsweisen und Produktionsprozesse verändern, ist es wichtig, sich mit der Bedeutung von Handwerk und materieller Kultur auseinanderzusetzen. Die Ausstellung lädt dazu ein, nicht nur die ästhetische Seite des Themas zu betrachten, sondern auch darüber nachzudenken, wie sich lokale Identitäten und Traditionen im Wandel der Zeit behaupten können 🌐💭🔍.

Indem Frauke Zabel die Verbindung zwischen industrieller Fertigung und künstlerischer Reflexion in den Fokus rückt, leistet die Ausstellung einen Beitrag zur Wertschätzung von Handwerkskunst und lokaler Geschichte. Sie regt dazu an, die eigene Umgebung und deren Geschichte genauer zu betrachten und sich bewusst zu machen, welche Spuren vergangene Handwerkskunst in der Gegenwart hinterlassen hat. Durch die Verbindung von Kunst, Geschichte und gesellschaftlich relevanten Themen trägt die Ausstellung dazu bei, den öffentlichen Diskurs über den Wert von Tradition und Wandel in unserer Gesellschaft zu fördern 🖼️🏛️🔄.

Anzeige
Anzeige
 
Nutzen Sie Fahrmob für Ihre Anreise zur Veranstaltung!
Ort:
Kunsthaus Kaufbeuren