Die Ausstellung zum 80. Geburtstag von W.G. Sebald beleuchtet sein Werk und die Kunst von Jan Peter Tripp, bekannt für hyperrealistische Radierungen. Beide Künstler teilen eine gemeinsame Vergangenheit in Oberstdorf, die in der Schau durch das Projekt „Unerzählt“ repräsentiert wird.
Die Ausstellung thematisiert auch das Sonthofen der 1950er-Jahre, eine Zeit des gesellschaftlichen Wandels, geprägt durch kulturelle und industrielle Entwicklungen. Dokumentiert wird dies durch Texte, Fotos und Objekte, die ein Bild dieser dynamischen Epoche zeichnen.
Foto: StadtHausgalerie Sonthofen
Die Ausstellung zum 80. Geburtstag von W.G. Sebald und Jan Peter Tripp wirft nicht nur einen Blick auf das Werk der beiden Künstler, sondern auch auf die Geschichte und Entwicklung einer kleinen Stadt in den 1950er-Jahren. Diese Zeit des gesellschaftlichen Wandels und der kulturellen Umbrüche ist nicht nur für Sonthofen von Bedeutung, sondern spiegelt auch die Veränderungen wider, die in vielen anderen Städten und Regionen stattfanden. Durch die Dokumentation dieser Epoche mit Texten, Fotos und Objekten wird ein lebendiges Bild dieser Zeit gezeichnet, das uns heute dazu anregt, über unsere eigenen Wurzeln und die Entwicklung unserer Gesellschaft nachzudenken. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und darüber nachzudenken, wie sich diese auf unsere Gegenwart und Zukunft auswirkt. Sie leistet somit einen Beitrag zum Verständnis unserer Geschichte und zur Förderung eines gemeinsamen Bewusstseins für unsere kulturelle Identität.