Am Freitag, den 4. April 2025, um 19:30 Uhr gastiert der renommierte Pantomime-Künstler Wolfgang Fendt, bekannt als „Il Mimo“, erneut im Haus International Kempten. Aufgrund des großen Erfolges seiner letzten Vorstellung kehrt er mit seinem Programm „Il Mimo führt sich auf“ zurück.
Wolfgang Fendt zählt zu den herausragenden Pantomime-Künstlern Europas. Sein facettenreiches Spiel kombiniert beeindruckende Körperbeherrschung, Musikalität und tiefgründigen Humor. Die Presse lobt seine Auftritte als „zum Schreien komisch“, aber auch als „Sternstunden der Pantomime“. Neben seiner Bühnenkunst ist er als Dozent für Körpersprache, Buchautor und Schauspieler bekannt, unter anderem für seine Rolle im Kluftinger-Krimi „Seegrund“.
Veranstaltungsdetails
- Datum: 4. April 2025
- Uhrzeit: 19:30 Uhr
- Ort: Haus International Kempten
- Eintritt: 16 €
Der Abend verspricht ein außergewöhnliches Theatererlebnis – humorvoll, bewegend und wortlos eindrucksvoll.
Weitere Informationen gibt es direkt beim Veranstalter. Eine nachhaltige Anreise kann über fahrmob.eco organisiert werden.
Bild: Wolfgang Fendt
Die Kunst der Pantomime ist eine zeitlose Form der Kommunikation, die uns auf eine ganz besondere Weise berührt. In einer Welt, die von ständiger Ablenkung und Lärm geprägt ist, schafft Wolfgang Fendt mit seinem Programm "Il Mimo führt sich auf" einen Raum der Stille und der Konzentration auf das Wesentliche. Seine Darbietungen regen dazu an, nicht nur mit den Augen zu sehen, sondern auch mit dem Herzen zu fühlen. Durch die Reduktion auf die Körpersprache und Gestik zeigt er uns, wie vielsagend und universell nonverbale Kommunikation sein kann.
In einer Gesellschaft, in der wir oft mehr Wert auf das gesprochene Wort als auf die nonverbale Kommunikation legen, erinnert uns Wolfgang Fendt daran, wie viel Ausdruckskraft in der Stille liegt. Seine Kunst lässt uns innehalten, nachdenken und uns auf eine ganz neue Art verbinden. In einer Zeit, in der wir uns oft durch Worte voneinander entfernen, bringt er uns durch sein Spiel der Pantomime näher zusammen und zeigt uns, dass Kommunikation nicht immer Worte braucht.