Frauke Zabel – beständig war die Perle in Kaufbeuren

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Ab dem 29. Juni 2025 zeigt das Kunsthaus Kaufbeuren die Ausstellung beständig war die Perle der Künstlerin Frauke Zabel. Im Zentrum des Projekts steht die Geschichte und Symbolik der Glasperle – nicht nur als Objekt kunsthandwerklicher Tradition, sondern auch als Medium globaler Verflechtung und kultureller Bedeutungen.

Ausgangspunkt der künstlerischen Recherche ist der Stadtteil Neugablonz, einst Zentrum der Glasperlenproduktion mit Wurzeln im böhmischen Gablonz. Von dort entfaltet sich die Erzählung weit über lokale Grenzen hinaus: nach Venedig, Südamerika, Afrika – Orte, an denen Glasperlen über Jahrhunderte als Tauschobjekte, Währung, aber auch als Identitätsträger fungierten.

Zabels Ansatz ist vielschichtig: Die Ausstellung verbindet historische Spuren mit zeitgenössischer Kunstpraxis. Es entsteht eine künstlerische Sammlung, in der Materialgeschichte, Migration, Handwerk, Kolonialismus und Globalisierung reflektiert werden. Ein partizipatives Labor lädt Besucher:innen ein, eigene Perspektiven und Erinnerungen in die Ausstellung einzubringen.

📅 Laufzeit: 29. Juni – 26. Oktober 2025
🕙 Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 11:00 – 18:00 Uhr
📍 Ort: Kunsthaus Kaufbeuren, Spitaltor 2, 87600 Kaufbeuren
📧 Kontakt: presse@kunsthaus-kaufbeuren.de
📞 Telefon: 08341 / 8644
🌐 Website: kunsthaus-kaufbeuren.de (Link optional)

Die Ausstellung beständig war die Perle ist ein facettenreiches Projekt über Materie, Erinnerung und kulturelle Bewegung – mit Kaufbeuren als historischem Ausgangspunkt und globalem Resonanzraum.

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In einer Zeit, in der kulturelle Identitäten zunehmend in Bewegung geraten und globale Verflechtungen immer komplexer werden, wirft die Ausstellung beständig war die Perle wichtige Fragen auf. Welche Rolle spielen traditionelle Handwerkskünste wie die Glasperlenproduktion für die kulturelle Geschichte und Identität von Gemeinschaften weltweit? Wie können wir die Bedeutung von Materialien wie Glasperlen als Medium für Austausch, Handel und Identität in einer globalisierten Welt verstehen? Durch die vielschichtige Herangehensweise von Frauke Zabel werden Besucher:innen dazu eingeladen, über diese Fragen nachzudenken und eigene Erinnerungen und Perspektiven einzubringen. Die Ausstellung dient somit nicht nur als Ort der ästhetischen Auseinandersetzung, sondern auch als Impulsgeber für einen interkulturellen Dialog und eine Reflexion über die Bedeutung von Traditionen und Handwerk in einer sich stetig verändernden Welt.

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Ort:
Kunsthaus, Kaufbeuren