Ein Reiseruf im Radio, ein blauer Audi auf dem Weg Richtung Süden – und zwei Menschen, die nicht wegsehen können 🚗📻. Mit der Premierenlesung „Mord ist die beste Beseitigung“ im Theaterkästle Altusried präsentiert Volker Klüpfel seinen neuen Solo-Krimi erstmals dem Publikum. Am 22. April 2026 liest der in Altusried geborene Autor aus seinem aktuellen Roman und gibt Einblicke in die Fortsetzung seiner Reihe um Tommi und Svetlana.
Im Zentrum steht eine scheinbar beiläufige Radiodurchsage: Eine gewisse Gabriele Zorn, unterwegs Richtung Süden, wird dringend gebeten, sich bei ihrem Ehemann zu melden. Als Tommi, Möchtegern-Schriftsteller mit Camper, und Svetlana, klug, direkt und mit feinem Gespür für Zwischentöne, diesen Reiseruf hören, ahnen sie nicht, dass sie kurz darauf mitten in einem neuen Kriminalfall stecken. Neugier wird zur Spurensuche, ein Impuls zur Verfolgung.
Die Premierenlesung „Mord ist die beste Beseitigung“ im Theaterkästle Altusried führt in eine Geschichte, die Spannung und Alltagsbeobachtung verbindet 📚. Auf einem Rastplatz finden Tommi und Svetlana das gesuchte Fahrzeug – doch die Fahrerin ist verschwunden. Für Svetlana ist klar: Hier stimmt etwas nicht. Der Fall weitet sich aus, persönliche Grenzen geraten ins Wanken, und aus einer spontanen Aktion wird eine gefährliche Ermittlung.
Volker Klüpfel, Jahrgang 1971, wuchs in Altusried auf und wurde gemeinsam mit Michael Kobr durch die Kluftinger-Reihe bekannt, die zu den erfolgreichsten Krimiserien im deutschsprachigen Raum zählt 🎬. Mit seiner Solo-Reihe schlägt er eine eigenständige Richtung ein: präzise Beobachtung, psychologische Tiefe und ein Humor, der auch in dunklen Momenten Raum findet.
Das Theaterkästle Altusried bietet für diese Veranstaltung den passenden Rahmen 🎭. Beginn der Lesung ist um 19:30 Uhr. Im Anschluss an die Premierenlesung wird im Foyer gemeinsam gefeiert – mit ukrainischen Häppchen. Damit greift der Abend auch kulinarisch einen Bezug zur Figur Svetlana auf und schafft Raum für Austausch und Gespräche in persönlicher Atmosphäre.
Die Premierenlesung „Mord ist die beste Beseitigung“ im Theaterkästle Altusried ist Teil des Literaturfestivals Allgäu-Schwaben und verbindet regionale Verwurzelung mit aktueller Kriminalliteratur. Eine Veranstaltung, die Spannung, Humor und Begegnung zusammenführt.
🔎 Wichtige Infos auf einen Blick
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📖 Was? Premierenlesung „Mord ist die beste Beseitigung“
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👤 Wer? Volker Klüpfel
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📅 Wann? 22. April 2026
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🕢 Beginn: 19:30 Uhr
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📍 Wo? Theaterkästle Altusried
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🍴 Besonderheit: Im Anschluss Feier im Foyer mit ukrainischen Häppchen
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🎟️ Tickets: https://lfas.de/tickets/
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📷 Foto: Sonja Herpich - Plakat: Stephanie Grimme
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🎭 Rahmen: Literaturfestival Allgäu-Schwaben
In einer Zeit, in der digitale Interaktionen und soziale Medien das tägliche Leben immer stärker prägen, wirft „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“ ein Licht auf die paradoxe Natur unserer modernen Kommunikationsformen. Der Roman lädt dazu ein, die Frage zu stellen, ob die digitale Welt eher eine Flucht vor der Realität oder eine neue Form der Begegnung darstellt. Martina Hefter gelingt es, diese Ambivalenz mit einer feinfühligen Erzählweise zu erfassen und dabei die subtilen Nuancen der menschlichen Psyche zu beleuchten. Diese literarische Erforschung der digitalen Beziehungen ist nicht nur aktuell, sondern auch dringend notwendig, um die Auswirkungen auf unsere zwischenmenschlichen Verbindungen zu verstehen. In einer Gesellschaft, die zunehmend von Isolation und Einsamkeit geprägt ist, bietet der Roman eine Möglichkeit, sich mit den eigenen Bedürfnissen nach Nähe und Verständnis auseinanderzusetzen.
Indem Hefter die Herausforderungen von Care-Arbeit und persönlichem Ausdruck thematisiert, trägt der Roman auch zu einem wichtigen Diskurs über die gesellschaftliche Anerkennung und die oft unsichtbare Last von Sorgearbeit bei. Die Figur der Juno wird zu einem Symbol für viele, die im Spannungsfeld zwischen persönlichen Träumen und familiären Verpflichtungen stehen. In einer Welt, die häufig Leistung und Produktivität über alles stellt, erinnert der Roman daran, wie wichtig es ist, Raum für Selbstreflexion und kreative Entfaltung zu schaffen. Die literarische Begegnung im Theaterkästle bietet dem Publikum die Möglichkeit, sich nicht nur mit der Geschichte, sondern auch mit den eigenen Erfahrungen auseinanderzusetzen und vielleicht neue Perspektiven auf das eigene Leben zu gewinnen.