Literaturfestival Allgäu-Schwaben in Altusried

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Mit „Mord ist die beste Beseitigung“ präsentiert Volker Klüpfel den mit Spannung erwarteten zweiten Teil seiner erfolgreichen Solo-Krimireihe und feiert mit dieser Veranstaltung eine Premierenlesung. Nach dem vielbeachteten Auftakt „Wenn Ende gut, dann alles – Das einsame Kind“, der direkt zum SPIEGEL-Bestseller wurde, setzt Klüpfel die Geschichte um das ungewöhnliche Ermittlerduo Tommi und Svetlana fort und steigert Tempo, Witz und Abgründigkeit noch einmal deutlich.

Alles beginnt mit einer scheinbar harmlosen Radiodurchsage. Ein Reiseruf unterbricht das Programm und bittet eine gewisse Gabriele Zorn, die mit einem blauen Audi Richtung Süden unterwegs ist, sich umgehend bei ihrem Ehemann zu melden. Als der Möchtegern-Schriftsteller Tommi und die Putzfrau Svetlana diesen Aufruf hören, stehen sie gerade mit ihrem Camper an der Straße. Kaum ist der Reiseruf verklungen, rast das gesuchte Auto auch schon an ihnen vorbei. Aus Neugier wird Spürsinn, aus einem Impuls eine Verfolgung. Kurzerhand nehmen Tommi und Svetlana die Fährte auf.

Auf einem Rastplatz spüren sie den Wagen schließlich auf, doch die Fahrerin ist verschwunden. Für Svetlana ist der Fall klar: Hier stimmt etwas ganz und gar nicht. Ihre legendäre Spürnase wittert sofort ein Verbrechen. Tommi hingegen ahnt noch nicht, dass dieser Moment sein Leben erneut auf den Kopf stellen wird. Ehe er sich versieht, stecken die beiden mitten in einem neuen Kriminalfall, der immer größere Kreise zieht und sie tiefer führt, als ihnen lieb sein kann.

Im Verlauf der Ermittlungen stoßen Tommi und Svetlana auf schier unglaubliche Verbrechen und geraten in die dunklen Abgründe menschlicher Beziehungen. Volker Klüpfel erzählt mit viel Gespür für Spannung und Humor von Schuld, Manipulation und den gefährlichen Dynamiken hinter scheinbar normalen Fassaden. Dabei bleibt die Geschichte stets nah an ihren Figuren, die mit all ihren Eigenheiten, Schwächen und Stärken lebendig und glaubwürdig wirken. Als Tommi beginnt, ein wenig zu gründlich nachzuforschen, bringt er sich schließlich selbst in ernsthafte Gefahr. Der Kriminalfall wird persönlich, und plötzlich steht mehr auf dem Spiel als nur die Aufklärung eines Verbrechens.

Volker Klüpfel, geboren 1971 in Altusried, studierte Politikwissenschaft und Geschichte in Bamberg. Nach Stationen als Journalist in den USA und in Deutschland, zuletzt als Feuilletonredakteur, entschied er sich für das freie Schreiben. Gemeinsam mit Michael Kobr erreichte er mit der Kultreihe um Kommissar Kluftinger und weiteren Romanen ein Millionenpublikum. Die Bücher wurden mehrfach verfilmt und zählen zu den erfolgreichsten Krimireihen im deutschsprachigen Raum.

Mit seiner Solo-Reihe hat Klüpfel eine neue, eigenständige Tonlage gefunden, die Spannung, Humor und psychologische Tiefe verbindet. „Mord ist die beste Beseitigung“ knüpft nahtlos an den erfolgreichen Auftakt an und entwickelt die Figuren konsequent weiter. Die Premierenlesung bietet die Gelegenheit, den Autor live zu erleben, erste Einblicke in den neuen Roman zu erhalten und die besondere Mischung aus Krimi und feinem Humor hautnah zu genießen.

 

Tickets gibts hier: https://lfas.de/tickets/

 

Foto: Sonja Herpich

Planet Allgäu empfiehlt diese Veranstaltung:

In einer Zeit, in der digitale Interaktionen und soziale Medien das tägliche Leben immer stärker prägen, wirft „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“ ein Licht auf die paradoxe Natur unserer modernen Kommunikationsformen. Der Roman lädt dazu ein, die Frage zu stellen, ob die digitale Welt eher eine Flucht vor der Realität oder eine neue Form der Begegnung darstellt. Martina Hefter gelingt es, diese Ambivalenz mit einer feinfühligen Erzählweise zu erfassen und dabei die subtilen Nuancen der menschlichen Psyche zu beleuchten. Diese literarische Erforschung der digitalen Beziehungen ist nicht nur aktuell, sondern auch dringend notwendig, um die Auswirkungen auf unsere zwischenmenschlichen Verbindungen zu verstehen. In einer Gesellschaft, die zunehmend von Isolation und Einsamkeit geprägt ist, bietet der Roman eine Möglichkeit, sich mit den eigenen Bedürfnissen nach Nähe und Verständnis auseinanderzusetzen.

Indem Hefter die Herausforderungen von Care-Arbeit und persönlichem Ausdruck thematisiert, trägt der Roman auch zu einem wichtigen Diskurs über die gesellschaftliche Anerkennung und die oft unsichtbare Last von Sorgearbeit bei. Die Figur der Juno wird zu einem Symbol für viele, die im Spannungsfeld zwischen persönlichen Träumen und familiären Verpflichtungen stehen. In einer Welt, die häufig Leistung und Produktivität über alles stellt, erinnert der Roman daran, wie wichtig es ist, Raum für Selbstreflexion und kreative Entfaltung zu schaffen. Die literarische Begegnung im Theaterkästle bietet dem Publikum die Möglichkeit, sich nicht nur mit der Geschichte, sondern auch mit den eigenen Erfahrungen auseinanderzusetzen und vielleicht neue Perspektiven auf das eigene Leben zu gewinnen.

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Ort:
Theaterkästle