Stoppt den Abriss des Löwen in Lauben!

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Der Löwen in Lauben soll abgerissen werden. Die Container stehen bereits, an der Rückseite wurden schon Teile entfernt, und Ende April könnten die Bagger anrücken. Damit droht Lauben der Verlust seines letzten Wirtshauses im alten Ortskern – obwohl bis heute kein überzeugendes Konzept vorliegt, was danach an dieser Stelle entstehen soll. Genau das macht den Fall so brisant: Ein prägendes Haus soll verschwinden, bevor klar ist, was der Ort stattdessen gewinnt.

Stoppt den Abriss des Löwen in Lauben bringt das Problem auf den Punkt. Wer die Petition unterschreibt, stellt sich gegen den Abriss eines Gebäudes, das seit 630 Jahren zum Ortsbild gehört und für viele Menschen in Lauben mehr ist als alte Bausubstanz. Der Appell richtet sich an Bürgermeister Mathias Pfuhl und den Gemeinderat – und er kommt in einem Moment, in dem aus Diskussion schnell ein unumkehrbarer Schritt werden kann. Viele im Allgäu wollen dieses Haus nicht kampflos verlieren ✍️.

Stoppen #wir den Abriss des historischen Löwen in Lauben!

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Der Kern der Kritik ist klar: Der Löwen ist kein beliebiges Objekt, sondern ein ortsbildprägendes Haus im historischen Zentrum von Lauben. Neben Kirche und Dorflinde steht er für einen Dorfkern, der über Generationen gewachsen ist. Fällt dieses Gebäude, verschwindet nicht nur ein markanter Baukörper, sondern ein Stück öffentlicher Mitte 🏠. Für viele wäre das kein nüchterner Verwaltungsvorgang, sondern ein tiefer Einschnitt in die Identität des Ortes.

Der Gasthof zum Löwen wurde bereits 1394 erwähnt. Über mehr als 630 Jahre war das Haus Teil der Geschichte von Lauben, wurde nach dem Brand von 1871 wiederaufgebaut, später umgebaut und immer wieder an neue Bedürfnisse angepasst. Metzgerei, Bäckerei, Festsaal, Wohnungen und Wirtshaus: Der Löwen war nie nur ein Gebäude mit einer einzigen Funktion, sondern ein Haus, das sich verändert hat, ohne seine Rolle im Dorf zu verlieren. Gerade das macht ihn heute so bedeutsam 📍.

Auch politisch ist der Streit nicht neu. Bereits 2017 wurde ein Rathausneubau am Standort Löwen durch einen Bürgerentscheid gestoppt. Danach folgten Jahre mit Diskussionen, Studien, Beteiligungsrunden und offenen Fragen. Und trotzdem steht Lauben nun wieder an einem Punkt, an dem der Abriss näher rückt als eine schlüssige Zukunftsperspektive. Das ist der Widerspruch, der viele Menschen derzeit aufbringt.

Halbwegs journalistisch betrachtet ist genau das der entscheidende Punkt: Es geht nicht nur um Denkmalschutz oder Heimatgefühl, sondern um die Frage, ob ein Abriss ohne belastbare Nachnutzung wirklich die beste Lösung sein kann. Wer ein prägendes Haus im Ortskern beseitigt, sollte nachvollziehbar erklären können, was an seine Stelle tritt und warum dieser Schritt notwendig ist. Solange diese Antwort fehlt, bleibt der Protest gegen den Abriss sachlich gut begründbar. Die Petition ist keine klassische Veranstaltung, aber sie bündelt diesen Protest in einer Form, die politisch sichtbar wird 📣.

Zusätzlichen Druck bekommt die Debatte durch die Kritik von außen. Das Denkmalnetz Bayern und der Bayerische Landesverein für Heimatpflege haben sich öffentlich gegen den Abriss positioniert und den Umgang mit dem Löwen scharf kritisiert. Im offenen Brief ist von einem geschichtsträchtigen Anwesen die Rede, dessen Verlust weit über das einzelne Haus hinausreiche.

Wer die Argumente im Wortlaut lesen möchte, findet hier den .

Wichtig ist auch: Der Erhalt eines solchen Hauses ist keine weltfremde Idee. Im Allgäu und darüber hinaus gibt es genügend Beispiele dafür, dass schwierige Gebäude nicht automatisch verloren sind. Die Alte Schule Bühl in Immenstadt, die IG OMa in Martinszell-Oberdorf, der Leutkircher Bürgerbahnhof und die Allgäuer Genussmanufaktur in Urlau zeigen, dass alte, leerstehende oder gefährdete Häuser mit klarem Willen, lokaler Trägerschaft und gemischter Nutzung wieder zu funktionierenden Orten werden können 🌿. Diese Beispiele beweisen nicht, dass für Lauben alles einfach wäre – aber sie widerlegen die Behauptung, der Abriss sei die einzige vernünftige Option.

Gerade Leutkirch und Urlau stehen für eine Logik, die in Lauben bisher zu kurz kommt: erst sichern, dann entwickeln. Historische Bauten werden dort nicht nur als Erinnerung behandelt, sondern als Ausgangspunkt für Neues – mit Gastronomie, Kultur, Arbeit, Begegnung und lokalem Leben. Auch die IG OMa zeigt, dass ein Ort nicht sofort perfekt durchgeplant sein muss, um wieder Bedeutung zu gewinnen. Manchmal reicht es, Zeit zu schaffen, Nutzung zu ermöglichen und Verantwortung zu organisieren 🔎.

Beim Löwen geht es deshalb nicht um sentimentale Verklärung. Es geht um ein Haus, das den alten Ortskern von Lauben sichtbar macht, um einen Platz mit Geschichte und um die Frage, wie eine Gemeinde mit ihrer Mitte umgeht. Ein Abriss ohne klares Ziel würde diese Frage nicht lösen, sondern nur verschieben. Der Löwen ist für viele kein Fall für den Bagger, sondern ein Fall für Mut, Geduld und ein tragfähiges Konzept statt schneller Endgültigkeit 🛑.

Die Petition setzt genau hier an. Sie fordert keinen romantischen Stillstand, sondern einen Stopp des Abrisses und die Chance auf eine ernsthafte Alternative. Wer den Löwen in Lauben erhalten will, kann das jetzt sichtbar machen – nicht irgendwann, sondern in den Tagen, in denen die Entscheidung praktisch werden könnte. Noch ist es nicht zu spät. Aber der Zeitpunkt, an dem aus einer Debatte eine Lücke im Ortskern wird, ist näher als vielen lieb sein dürfte ⏳.

PRESSEMITTEILUNG HIER

🔎 Wichtige Infos auf einen Blick

  • 📍 Was? Petition gegen den geplanten Abriss des Löwen in Lauben
  • 🏘️ Wo? Im historischen Ortskern von Lauben im Oberallgäu
  • 👥 An wen richtet sie sich? An Bürgermeister Mathias Pfuhl und den Gemeinderat von Lauben
  • 🕰️ Warum jetzt? Ende April gilt als kritisches Zeitfenster, weil dann der Abriss beginnen könnte
  • 🧭 Worum geht es? Um den Erhalt des letzten Wirtshauses im Ortskern – und gegen einen Abriss ohne klares Nachnutzungskonzept
  • 🏛️ Historischer Hintergrund: Der Gasthof zum Löwen wurde erstmals 1394 erwähnt und prägt Lauben seit mehr als 630 Jahren
  • 🗳️ Politischer Kontext: 2017 stoppte ein Bürgerentscheid den geplanten Rathausneubau am Standort Löwen
  • 🌿 Warum das viele bewegt: Mit dem Löwen stünde nicht nur ein Haus zur Disposition, sondern ein zentraler Teil des alten Dorfkerns
  • 📄 Dokumente zum Nachlesen:  
  • 🧩 Positivbeispiele: Alte Schule Bühl, IG OMa Martinszell-Oberdorf, Leutkircher Bürgerbahnhof, Allgäuer Genussmanufaktur Urlau
  • ✍️ Mitmachen: Die Petition kann direkt im eingebetteten Modul unterschrieben und weiterverbreitet werden
  • ℹ️ Kern der Forderung: Kein Abriss des Löwen in Lauben, solange keine überzeugende und nachvollziehbare Perspektive für den Ort vorliegt

Stoppen #wir den Abriss des historischen Löwen in Lauben!

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Ort:
Lauben Ortmitte