Tannöd Leutkirch

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Ein abgelegener Bauernhof, sechs Tote und ein Verbrechen ohne erkennbare Spuren: Mit „Tannöd“ kommt am 7. November 2026 ein düsterer Kriminalstoff auf die Bühne der Festhalle in Leutkirch im Allgäu. Die Theateraufführung beginnt um 19 Uhr und basiert auf dem gleichnamigen Roman von Andrea Maria Schenkel. 🎭 Im Mittelpunkt stehen nicht nur die Morde selbst, sondern auch die verschlossene dörfliche Gemeinschaft, in der sich die Handlung entfaltet.

Bei Tannöd in Leutkirch wird die Familie Danner auf ihrem abgelegenen Hof tot aufgefunden. Sechs Menschen wurden innerhalb einer Nacht getötet, darunter zwei Kinder. Wer für die Tat verantwortlich ist und welches Motiv dahintersteckt, bleibt zunächst vollkommen offen. 🔎 Im Dorf breiten sich Angst, Misstrauen und Spekulationen aus.

Andrea Maria Schenkel griff für ihren 2006 erschienenen Roman einen realen, bis heute ungeklärten Mordfall aus dem Jahr 1922 auf. „Tannöd“ wurde zu einem erfolgreichen Kriminalroman und erhielt 2007 unter anderem den Deutschen Krimipreis. 📖 Drei Jahre später wurde der Stoff auch verfilmt.

Die Geschichte beschränkt sich jedoch nicht auf die Suche nach einem Täter. Hinter dem Kriminalfall steht zugleich das Bild einer Gesellschaft, in der vieles verborgen bleibt und über belastende Ereignisse geschwiegen wird. Die Enge der dörflichen Gemeinschaft und die Beziehungen zwischen ihren Bewohnern werden damit zu einem wesentlichen Teil der Handlung.

Gerade dieses Schweigen prägt die Atmosphäre von „Tannöd“. Nach und nach entsteht das Bild eines Ortes, an dem Menschen voneinander wissen und dennoch vieles unausgesprochen bleibt. Der Mordfall bildet den Ausgangspunkt, während sich dahinter menschliche Abgründe, gesellschaftliche Zwänge und vergangene Gewalterfahrungen abzeichnen.

Der Stoff bewegt sich damit zwischen Kriminalgeschichte und Milieustudie. 🕯️ Die Frage nach dem Geschehen auf dem Hof bleibt eng mit der Frage verbunden, welche Geschichten die Menschen im Dorf erzählen – und welche sie lieber verschweigen. Das macht „Tannöd“ zu einer Theateraufführung, bei der die Spannung nicht allein aus der Aufklärung eines Verbrechens entsteht.

Die literarische Vorlage nimmt dabei Bezug auf einen historischen Kriminalfall, erzählt jedoch eine eigenständige Geschichte mit eigenen Figuren. Die Familie Danner und der Hof Tannöd gehören zur fiktionalen Handlung des Romans. Der reale Fall diente Andrea Maria Schenkel als Ausgangspunkt für ihre literarische Bearbeitung.

Für das Publikum in Leutkirch steht damit ein Abend auf dem Programm, der Kriminalstoff und gesellschaftliche Beobachtung miteinander verbindet. 🎬 Die Veranstaltung dauert laut Ankündigung von 19 bis 21:30 Uhr und findet in der Festhalle an der Herlazhofer Straße statt.

Veranstalter ist die VHS Leutkirch e.V. Karten für die Aufführung sind über Reservix erhältlich. Weitere Informationen zum Bühnenstück stellt außerdem die Württembergische Landesbühne Esslingen bereit. 🎟️

🔎 Wichtige Infos auf einen Blick

📅 Wann? 7. November 2026
🕒 Uhrzeit? 19:00 bis 21:30 Uhr
📍 Wo? Festhalle Leutkirch, Herlazhofer Straße 9, Leutkirch im Allgäu
🎭 Was? Theateraufführung „Tannöd“
📖 Vorlage: Roman „Tannöd“ von Andrea Maria Schenkel
🔎 Thema: Kriminalgeschichte um den Mord an sechs Mitgliedern einer Bauernfamilie
🎟️ Tickets: www.reservix.de
🌐 Mehr Infos: www.wlb-esslingen.de
🏢 Veranstalter: VHS Leutkirch e.V.
📧 Kontakt: vhs@leutkirch.de
☎️ Telefon: 07561 87187

 
 
 
 
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Ort:
Festhalle, Leutkirch