Vom 5. bis 7. September lädt die Künstlerin Beate Krummer zu einem dreitägigen Workshop ins Allgäu ein, bei dem Skulpturen im Stil von Alberto Giacometti entstehen. Der Kurs beginnt jeweils um 10:00 Uhr und richtet sich an alle Interessierten – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, lediglich etwas handwerkliches Geschick ist von Vorteil.
Im Zentrum von „Figuren à la Giacometti“ steht die Arbeit mit Eisenstäben oder Drahtgerüsten, die als Grundform für die Figuren dienen. Anschließend wird mit Powertex® eine modellierbare Masse hergestellt, mit der die Skulpturen geformt werden. Trotz ihrer filigranen Anmutung wirken die Figuren wie aus Bronze oder Zinn gegossen, bleiben jedoch federleicht. Metallische Farbpigmente oder Eisengrundierungen verleihen den fertigen Arbeiten eine authentische Patina – von edler Bronze bis hin zu rostigen Oberflächen.
Die Veranstaltung ermöglicht es, je nach Wunsch eine große Figur von bis zu 1,70 Metern Höhe oder mehrere kleinere Werke zu schaffen. Die Skulpturen eignen sich für den Innen- wie für den Außenbereich. Die Kursgebühr beträgt 340 Euro, die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt.
Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel. 0831 / 57502-25 oder online über kunstmatrix.com.
Bild: Beate Krummer
Die Arbeit an Skulpturen im Stil von Alberto Giacometti bietet den Teilnehmern nicht nur die Möglichkeit, ihre künstlerischen Fähigkeiten zu entdecken und zu vertiefen, sondern auch einen Raum der kreativen Entfaltung und Selbstreflexion. Die filigrane und doch kraftvolle Ästhetik der Giacometti-inspirierten Figuren lädt dazu ein, sich mit Fragen nach dem Wesen des Menschseins, der Fragilität des Lebens oder der Vergänglichkeit auseinanderzusetzen. Durch das gemeinsame Schaffen in der Gruppe entsteht zudem eine Atmosphäre des Austauschs und der Inspiration, die über das rein Handwerkliche hinausgeht und einen Raum für persönliches Wachstum und Entwicklung bietet. Die Skulpturen, die im Laufe des Workshops entstehen, sind nicht nur Kunstwerke, sondern Ausdruck individueller Erfahrungen und Emotionen, die in ihnen eingefangen sind. Somit leistet der Workshop nicht nur einen Beitrag zur künstlerischen Praxis, sondern auch zur persönlichen Entwicklung und zum gemeinschaftlichen Miteinander.