Poetry Slam Special Einsamkeit im KQA Kempten

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Sechs Poetinnen und Poeten, jeweils sechs Minuten Bühnenzeit und ein Thema, das viele Menschen beschäftigt: Beim Poetry Slam Special zum Thema Einsamkeit im Kulturquartier Allgäu in Kempten stehen persönliche Perspektiven, gesellschaftliche Fragen und die Kraft gesprochener Texte im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Besser gemeinsam statt einsam“ findet am Donnerstag, 19. November 2026, um 20 Uhr die elfte Ausgabe des KQA Poetry Slams statt. Austragungsort ist die Kulturwirtschaft in der Allgäuhalle an der Kotterner Straße 54. Durch den Abend führt der mehrfache Landesmeister und Allgäu-Slam-Gründer Ivica Mijajlovic.

Das Poetry Slam Special Einsamkeit im KQA Kempten verbindet einen literarischen Wettbewerb mit der Auseinandersetzung über ein gesellschaftlich relevantes Thema. Die Veranstaltung entsteht in Kooperation mit Allgäu Slam e.V. und der Suizidprävention des evangelischen Dekanats. Gefördert wird sie von der Kulturabteilung der Stadt Kempten. Damit erhält die elfte Ausgabe der Slam-Reihe einen thematischen Schwerpunkt, der über den üblichen Dichterwettstreit hinausgeht.

Besser gemeinsam statt einsam – ein Thema für die Bühne 🎤

Einsamkeit kann unterschiedliche Formen annehmen. Sie betrifft nicht ausschließlich Menschen, die allein leben, sondern kann auch innerhalb von Beziehungen, Freundeskreisen oder größeren Gemeinschaften entstehen. Entscheidend ist häufig weniger die Anzahl sozialer Kontakte als das persönliche Gefühl, verstanden und verbunden zu sein.

Der KQA Poetry Slam greift dieses Thema unter dem Motto „Besser gemeinsam statt einsam“ auf. Dabei bietet die Bühne Raum für verschiedene sprachliche und künstlerische Zugänge. Persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Beobachtungen, nachdenkliche Texte oder humorvolle Perspektiven können innerhalb des Wettbewerbs nebeneinanderstehen.

Poetry Slam eignet sich für solche Themen, weil die Texte unmittelbar vorgetragen werden. Stimme, Rhythmus, Pausen und die Präsenz der Auftretenden beeinflussen, wie Worte beim Publikum ankommen. Anders als bei einer klassischen Lesung ist die Performance ein wesentlicher Bestandteil des literarischen Ausdrucks.

Welche konkreten Aspekte der Einsamkeit die einzelnen Teilnehmenden aufgreifen, bleibt ihren selbst geschriebenen Texten überlassen. Gerade diese Offenheit ermöglicht unterschiedliche Sichtweisen auf ein Thema, das im Alltag nicht immer leicht anzusprechen ist.

Sechs Minuten für eigene Texte ✍️

Bei einem Poetry Slam treten mehrere Schreibende mit selbst verfassten Texten gegeneinander an. Für jede Performance stehen beim KQA Slam sechs Minuten zur Verfügung. Innerhalb dieser Zeit können die Teilnehmenden ihre Texte frei gestalten und vortragen.

Die literarischen Formen sind dabei nicht auf klassische Gedichte beschränkt. Lyrik und Prosa gehören ebenso zum Poetry Slam wie erzählerische, humorvolle oder gesellschaftskritische Beiträge. Auch die Art des Vortrags kann variieren: Manche Texte leben von ruhigen, präzisen Formulierungen, andere von Tempo, Sprachrhythmus oder pointierten Wendungen.

Ein wesentliches Merkmal des Formats ist die direkte Beteiligung des Publikums. Die Zuschauerinnen und Zuschauer entscheiden, welche Poetinnen und Poeten ins Finale einziehen. In der abschließenden Runde wird schließlich der Sieg vergeben.

Damit ist der Poetry Slam zugleich Literaturveranstaltung und Wettbewerb. Die Texte werden nicht nur vorgetragen, sondern unmittelbar durch das Publikum bewertet. Diese Verbindung von künstlerischer Freiheit und Publikumsentscheidung prägt den Charakter des Formats.

Sechs Stimmen beim KQA Poetry Slam 🎭

Für das Special zum Thema Einsamkeit sind sechs Teilnehmende angekündigt. Auf der Bühne stehen Jana van Strele, Pina, Tim, Sina Kleber, Jelka und Lea. Sie bringen ihre eigenen Texte mit und treten im literarischen Wettbewerb gegeneinander an.

Die unterschiedlichen Schreib- und Vortragsweisen der Beteiligten bilden die Grundlage für einen abwechslungsreichen Abend. Da Poetry Slam keine einheitliche literarische Form vorgibt, können sich die Beiträge in Sprache, Aufbau und Ausdruck deutlich unterscheiden.

Ob humorvoll, ernst, erzählerisch oder poetisch: Die konkrete Gestaltung liegt bei den Auftretenden. Gerade beim Thema Einsamkeit eröffnet diese Vielfalt die Möglichkeit, unterschiedliche Erfahrungen und Gedanken nebeneinander sichtbar zu machen.

Das Publikum übernimmt dabei eine aktive Rolle. Seine Entscheidungen bestimmen den Verlauf des Wettbewerbs und schließlich, wer den elften KQA Slam gewinnt.

Ivica Mijajlovic führt durch den Abend 🎙️

Die Moderation übernimmt Ivica Mijajlovic, Gründer von Allgäu Slam und mehrfacher Landesmeister im Poetry Slam. Er begleitet den Wettbewerb, stellt die Auftretenden vor und führt durch die einzelnen Runden.

Eine Moderation hat bei einem Poetry Slam mehrere Aufgaben. Sie erläutert den Ablauf, verbindet die einzelnen Beiträge und sorgt dafür, dass das Publikum die Regeln des Wettbewerbs kennt. Gleichzeitig schafft sie Übergänge zwischen Texten, die in ihrer Tonalität stark voneinander abweichen können.

Gerade bei einem thematischen Special ist diese Verbindung wichtig. Auf einen nachdenklichen Beitrag kann ein humorvoller Text folgen, auf eine persönliche Erzählung eine gesellschaftliche Beobachtung. Der Wechsel gehört zur Eigenart des Poetry Slams und macht den Abend auch für Menschen zugänglich, die das Format bislang nicht kennen.

Mit Ivica Mijajlovic steht ein Moderator auf der Bühne, der eng mit der regionalen Poetry-Slam-Szene verbunden ist. Seine Rolle als Gründer von Allgäu Slam bildet zugleich eine Verbindung zur Kooperation hinter dem Kemptener Special.

Kooperation mit der Suizidprävention 🤝

Das Thema Einsamkeit wird bei dieser Ausgabe nicht zufällig gewählt. Der Poetry Slam entsteht in Zusammenarbeit mit Allgäu Slam e.V. und der Suizidprävention des evangelischen Dekanats. Die Kulturabteilung der Stadt Kempten unterstützt die Veranstaltung durch ihre Förderung.

Einsamkeit ist ein gesellschaftliches Thema, das mit Fragen nach Zugehörigkeit, sozialer Verbundenheit und psychischem Wohlbefinden verbunden sein kann. Sie ist nicht mit einer psychischen Erkrankung gleichzusetzen, kann aber für Betroffene eine erhebliche Belastung darstellen.

Mit dem Motto „Besser gemeinsam statt einsam“ rückt die Veranstaltung die Bedeutung zwischenmenschlicher Beziehungen und gemeinschaftlicher Erfahrungen in den Blick. Der Poetry Slam bietet dafür einen kulturellen Rahmen, in dem Gedanken und Gefühle durch Sprache Ausdruck finden können.

Die Kooperation verbindet somit literarische Bühnenkunst mit einem Anliegen der gesellschaftlichen Sensibilisierung. Ein gesondertes Beratungs- oder Informationsprogramm ist in der Veranstaltungsankündigung nicht ausgewiesen.

Elfter Poetry Slam in der Allgäuhalle 📍

Der Wettbewerb findet in der Kulturwirtschaft des Kulturquartiers Allgäu in Kempten statt. Die Räumlichkeiten befinden sich in der Allgäuhalle an der Kotterner Straße 54.

Mit der elften Ausgabe setzt das Kulturquartier seine Poetry-Slam-Reihe fort. Das Format bringt Schreibende und Publikum an einem gemeinsamen Ort zusammen und macht zeitgenössische Bühnenliteratur unmittelbar erlebbar.

Der Einlass beginnt um 19 Uhr, der Wettbewerb startet um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 7,50 Euro an der Abendkasse. Eine konkrete Endzeit für den gesamten Abend wird nicht genannt.

Das Special richtet sich an Menschen, die sich für Poetry Slam, Literatur und gesellschaftliche Themen interessieren. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, da die Texte unmittelbar auf der Bühne präsentiert werden und der Wettbewerb durch die Moderation begleitet wird.

Literatur, Wettbewerb und gesellschaftlicher Austausch 📖

Der elfte KQA Poetry Slam verbindet die offene Form eines literarischen Wettbewerbs mit einem klaren thematischen Schwerpunkt. Sechs unterschiedliche Stimmen beschäftigen sich im Rahmen des Specials mit Einsamkeit, während das Publikum über den Verlauf des Wettbewerbs entscheidet.

Die Veranstaltung zeigt, wie sich persönliche und gesellschaftliche Fragen durch Literatur aufgreifen lassen, ohne dass dafür ein einheitlicher Blickwinkel vorgegeben werden muss. Poetry Slam bietet Raum für unterschiedliche Ausdrucksweisen und ermöglicht zugleich eine unmittelbare Reaktion des Publikums.

Mit dem Poetry Slam Special zum Thema Einsamkeit in Kempten entsteht ein Abend, bei dem nicht nur der Wettbewerbsgedanke zählt. Auch die Auseinandersetzung mit dem Motto „Besser gemeinsam statt einsam“ gehört zum Kern des Programms. Die Kulturwirtschaft in der Allgäuhalle wird damit zum Treffpunkt für gesprochene Literatur und unterschiedliche Perspektiven auf menschliche Verbundenheit.

🔎 Wichtige Infos auf einen Blick

  • 🎤 Was? KQA Poetry Slam Special: Einsamkeit – elfte Ausgabe des KQA Slams

  • 📅 Wann? Donnerstag, 19. November 2026

  • 🕖 Einlass: 19:00 Uhr

  • 🕗 Beginn: 20:00 Uhr

  • 📍 Wo? Kulturwirtschaft im Kulturquartier Allgäu (KQA), Allgäuhalle, Kotterner Straße 54, Kempten (Allgäu)

  • 💬 Motto: „Besser gemeinsam statt einsam“

  • ✍️ Line-up: Jana van Strele, Pina, Tim, Sina Kleber, Jelka und Lea

  • 🎙️ Moderation: Ivica Mijajlovic, mehrfacher Landesmeister und Gründer von Allgäu Slam

  • 🏆 Ablauf: Sechs Minuten pro Performance, Publikumsentscheidung über Finaleinzug und Sieg

  • 🎟️ Eintritt: 7,50 Euro an der Abendkasse

  • 👥 Für wen? Interessierte an Poetry Slam, Bühnenliteratur, gesellschaftlichen Themen und gesprochenen Texten

  • 🤝 Kooperation: Allgäu Slam e.V. und Suizidprävention des evangelischen Dekanats

  • 🏛️ Förderung: Kulturabteilung der Stadt Kempten

  • 🎭 Veranstalter: Kulturquartier Allgäu e.V.

  • 🔗 Weitere Informationen: Veranstaltungsseite des Kulturquartiers

  • ✉️ Kontakt: info@kulturquartier-allgaeu.de

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Ort:
Kulturquartier Allgäu e.V. (KQA)