Mit „P118–P174: Architektur im Allgäu 2016–2025“ setzt das architekturforum allgäu seine Dokumentation zeitgenössischer Baukultur in der Region fort. Der neue Architekturführer wird am Donnerstag, 26. November 2026, um 19 Uhr im Kulturquartier Allgäu (KQA) in Kempten vorgestellt. Die Buchpräsentation findet in der Allgäuhalle an der Kotterner Straße 54 statt. Einlass ist ab 18:30 Uhr, der Eintritt ist frei.
Die Buchpräsentation Architekturführer Allgäu im KQA Kempten knüpft an zwei frühere Veröffentlichungen an, die Bauwerke aus den Zeiträumen 1990 bis 2005 und 2006 bis 2015 dokumentieren. Mit dem neuen Band wird diese Reihe um die Jahre 2016 bis 2025 erweitert. Dahinter steht ein Verein, der Architektur nicht allein als gestalterische Aufgabe betrachtet, sondern als Teil des gesellschaftlichen Zusammenlebens.
P118–P174: Die Architekturführer-Reihe wird fortgesetzt 📖
Die Architekturführer des architekturforum allgäu dokumentieren das Baugeschehen der Region über mehrere Jahrzehnte. Der erste Band, „P001–P058: Architektur im Allgäu 1990–2005“, erschien 2006. Der Nachfolgeband „P059–P117: Architektur im Allgäu 2006–2015“ wurde 2017 im Kunstverlag Josef Fink veröffentlicht.
Der zweite Band umfasst 208 Seiten mit 360 Abbildungen. Er stellt Wohn- und Geschäftshäuser, Schulen, Industriebauten, Infrastrukturprojekte, öffentliche Plätze sowie Einrichtungen für Tourismus und Freizeit vor. Auch Umnutzungen und Projekte aus bürgerschaftlichen Initiativen fanden Eingang in die Auswahl. Die Bauwerke wurden von einer Fachjury ausgewählt und als Ziele für eine eigenständige Erkundung der regionalen Architektur beschrieben.
Mit „P118–P174: Architektur im Allgäu 2016–2025“ folgt nun die nächste Veröffentlichung der Reihe. Die fortlaufende Nummerierung stellt den Zusammenhang zu den beiden Vorgängerbänden her. Welche konkreten Gebäude und Projekte der neue Band behandelt, ist aus der vorliegenden Ankündigung allerdings nicht ersichtlich.
Vom architekturforum kempten zum architekturforum allgäu 🏛️
Die Geschichte des Vereins beginnt 2001 mit der Gründung des architekturforum kempten. Zwei Jahre später entstand das architekturforum memmingen. Beide Initiativen schlossen sich 2013 zum heutigen architekturforum allgäu zusammen.
2014 richtete der Verein eine Geschäftsstelle im Künstlerhaus Kempten ein. Ab 2015 befand sie sich am Kleinen Kornhausplatz. Einen weiteren Schritt markierte 2019 die Zusage der Stadt Kempten, das ehemalige Reglerhaus an der Iller als regionales „Haus der Baukultur“ nutzen zu können.
Diese Entwicklung zeigt, wie sich aus zwei lokalen Initiativen ein regional ausgerichteter Verein entwickelte. Sein Anliegen ist es, die Qualität des Bauens im Allgäu öffentlich zu diskutieren und die Aufmerksamkeit für Architektur über Fachkreise hinaus zu stärken.
Dazu gehören nicht nur Publikationen. Das architekturforum hat sich in der Vergangenheit auch mit Ausstellungen, Exkursionen und öffentlichen Diskussionen an der Auseinandersetzung über Baukultur beteiligt.
Was der Verein unter Baukultur versteht 🏘️
Das architekturforum allgäu vertritt einen weit gefassten Begriff von Baukultur. Nach seinem Selbstverständnis geht es nicht nur um einzelne Gebäude oder deren äußere Gestaltung. Auch Straßen, Plätze, Grünanlagen, Wohngebiete und kleinere bauliche Eingriffe verändern die Umgebung, in der Menschen leben.
Entscheidend ist für den Verein deshalb nicht allein, ob ein Bauwerk gefällt. Er betrachtet die Qualität eines Projekts als Ergebnis eines umfassenden Prozesses: von der Ermittlung des Bedarfs über Planung und Ausführung bis zur späteren Nutzung.
Dabei spielen gesellschaftliche Interessen eine zentrale Rolle. Nach Auffassung des Vereins muss gutes Bauen unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigen und zwischen privaten Interessen und dem Gemeinwohl vermitteln.
Baukultur ist aus dieser Perspektive auch eine Frage der Verantwortung. Ein Gebäude oder öffentlicher Raum beeinflusst nicht nur seine unmittelbaren Nutzer, sondern häufig das Erscheinungsbild und die Lebensbedingungen eines ganzen Ortes.
Transparenz und Beteiligung als Qualitätsmerkmale 🤝
Ein weiterer Schwerpunkt im Selbstverständnis des architekturforum allgäu ist die Beteiligung der Öffentlichkeit. Der Verein spricht sich dafür aus, Planungsprozesse transparent zu gestalten und Bürgerinnen und Bürger angemessen einzubeziehen.
Damit erweitert sich die Diskussion über Architektur um die Frage, wie Entscheidungen zustande kommen. Nicht nur das fertige Bauwerk zählt, sondern auch der Weg dorthin.
Unterschiedliche Interessen lassen sich beim Bauen nicht immer widerspruchsfrei miteinander verbinden. Bauherrschaften, Nachbarschaft, Kommunen und spätere Nutzer können verschiedene Erwartungen an ein Projekt haben. Der Verein sieht im sorgfältigen Ausgleich dieser Interessen einen wesentlichen Bestandteil guter Baukultur.
Nach seiner Auffassung kann eine höhere Qualität bei Planung und Ausführung zusätzlichen Aufwand rechtfertigen, wenn daraus ein langfristiger Nutzen für Bauherrschaft und Gesellschaft entsteht.
Diese Haltung erklärt, weshalb sich das architekturforum nicht ausschließlich an Architektinnen und Architekten richtet. Die Gestaltung der gebauten Umwelt betrifft alle Menschen, die sich täglich in ihr bewegen.
Architektur im Allgäu dokumentieren und zugänglich machen 🏗️
Die Architekturführer-Reihe ist ein konkreter Ausdruck dieser Arbeit. Sie macht Bauwerke sichtbar, die für die jüngere Architekturentwicklung im Allgäu ausgewählt wurden, und ermöglicht eine Beschäftigung mit den Projekten über den Zeitpunkt ihrer Fertigstellung hinaus.
Der 2017 veröffentlichte Vorgängerband war ausdrücklich für eine breite Öffentlichkeit gedacht. Seine Darstellung sollte sowohl die Lektüre zu Hause als auch den Besuch der vorgestellten Gebäude ermöglichen. Die dokumentierten Projekte stammten aus verschiedenen Teilen des Allgäus.
Mit der Fortsetzung für die Jahre 2016 bis 2025 entsteht eine weitere zeitliche Etappe dieser Dokumentation. Die drei Bände ermöglichen damit einen Blick auf aufeinanderfolgende Phasen des regionalen Baugeschehens.
Die Buchpräsentation in Kempten stellt den neuen Band erstmals im Rahmen der angekündigten Veranstaltung in den Mittelpunkt. Angaben zu einzelnen Referierenden, vorgestellten Bauprojekten oder einem detaillierten Ablauf liegen nicht vor.
Buchpräsentation in der Allgäuhalle Kempten 📍
Die Vorstellung des neuen Architekturführers findet im Kulturquartier Allgäu (KQA) in der Allgäuhalle statt. Der Veranstaltungsort befindet sich an der Kotterner Straße 54 in Kempten.
Der Abend beginnt am Donnerstag, 26. November 2026, um 19 Uhr. Bereits ab 18:30 Uhr ist Einlass. Für die Teilnahme wird kein Eintritt erhoben.
Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die sich für Architektur, Stadt- und Ortsentwicklung sowie die Baukultur des Allgäus interessieren. Dazu zählen Fachleute aus Planung und Bauwesen ebenso wie Bürgerinnen und Bürger, die mehr über die bauliche Entwicklung ihrer Region erfahren möchten.
Der neue Architekturführer steht dabei im Mittelpunkt. Zugleich bietet die Veröffentlichung einen Anlass, sich mit der Frage zu beschäftigen, welchen Beitrag Architektur zur Qualität der gebauten Umgebung leisten kann.
🔎 Wichtige Infos auf einen Blick
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📖 Was? Buchpräsentation „P118–P174: Architektur im Allgäu 2016–2025“
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📅 Wann? Donnerstag, 26. November 2026
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🕡 Einlass: 18:30 Uhr
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🕖 Beginn: 19:00 Uhr
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📍 Wo? Kulturquartier Allgäu (KQA), Allgäuhalle, Kotterner Straße 54, Kempten (Allgäu)
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🏛️ Thema: Architektur und Baukultur im Allgäu von 2016 bis 2025
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📚 Hintergrund: Fortsetzung der Architekturführer-Reihe für die Zeiträume 1990–2005 und 2006–2015
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🎟️ Eintritt: Frei
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👥 Für wen? Architekturinteressierte, Fachleute aus dem Bauwesen und Menschen mit Interesse an regionaler Baukultur
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🏗️ Buchpräsentation: architekturforum allgäu e.V.
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🏛️ Veranstalter: Kulturquartier Allgäu e.V.
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🔗 Informationen des architekturforum allgäu: Aktivitäten
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🌐 Veranstaltungsseite: Kulturquartier Allgäu
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✉️ Kontakt: info@kulturquartier-allgaeu.de